AdBlue-Mangel droht LKW-Verkehr lahmzulegen

AdBlue-Mangel droht LKW-Verkehr lahmzulegen

Durch die von den führenden Harnstoffproduzenten eingeschränkte Produktion des wichtigen Diesel-Abgasreinigers AdBlue, wird sich die deutsche Wirtschaft erneut neuen Herausforderungen stellen müssen. Logistik-Unternehmen in Deutschland fürchten einen künftigen Zusammenbruch des LKW-Verkehrs durch den Mangel an dem Zusatzstoff AdBlue, den die Hersteller aufgrund der steigenden Gaspreise nur in gedrosselter Menge produzieren können. Dies hat zur Folge, dass Lkw und Busse mit modernen Dieselmotoren künftig stehenbleiben müssten, da die neueren Dieselfahrzeuge nicht mehr ohne diesen fahren dürfen. Vor dem Hintergrund erster Berichte über Lieferengpässe und unterbrochene Transportketten, zeigt sich die Logistikbranche besorgt. 

Doch die Problematik hatte sich bereits im Oktober angebahnt, als mehrere AdBlue-Hersteller wie beispielsweise der Chemieriese BASF mitteilten, ihre Produktion wegen der Unwirtschaftlichkeit zu drosseln oder gar einzustellen. Daraufhin verfassten BGL und der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) ein Schreiben an den geschäftsführenden Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, in dem vor der akuten Gefährdung der Lieferketten und einer mangelhaften Versorgung der Bevölkerung mit Waren gewarnt wird. 

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer von der CSU erklärt gegenüber der Tageszeitung Handelsblatt „Wir haben die Lage genau im Blick und nehmen die Warnungen der Logistiker sehr ernst“ und führt weiter fort „Oberstes Ziel muss es sein, unsere Lieferketten weiter am Laufen zu halten“.

Sonntag, 14 November 2021

TCA: Über 1.500.000 Tonnen Waren transportiert

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