Containerkrise - Auswirkungen auf große Welthandelsregionen

Containerkrise - Auswirkungen auf große Welthandelsregionen

Stockende Lieferketten, unvorstellbare Preise und Containerstau vor den Häfen sind inzwischen selbst in den größten Handelsregionen der Welt zur alltäglichen Herausforderung geworden. Die Auswirkungen der Komplexität auf verschiedene Handelsregionen wie China, den USA oder Singapur zeichnen sich ab. 


China 

Futian ist einer der größten Frachthäfen der Welt und hat somit bei Beeinträchtigungen verheerende Auswirkungen auf den gesamten Welthandel. Als das Hafenpersonal kürzlich vermehrt an Corona-Infektionen litt, konnten im Containerterminal von Futian über Wochen nur weniger als halb so viele Fracht-Container umgeschlagen werden wie gewöhnlich. Somit konnten weder notwendige Bauteile, Maschinen und Rohstoffe nach China, noch wichtige Export-Produkte aus China raus geliefert werden. Der Betrieb ist nun wieder am laufen - dennoch herrscht immer noch ein Rückstau. Auch der Containermangel und die damit verzehnfachten Frachtpreise, stellen den gesamten Handel vor eine große Herausforderung. 


USA

Waren, die das Land verlassen, sind in der vergangenen Zeit immer seltener geworden. Nun sind nur noch in jedem fünften Container Güter, die exportiert werden. Dafür herrscht ein regelrechter Boom auf der anderen Seite: Kleidung, Elektronik, Haushaltsgeräte oder Möbel werden in Massen nach Los Angeles geliefert. Das verursacht unverhältnismäßig hohe Transportkosten und in Los Angeles einen riesigen Containerstau.


Suezkanal

Etwa 15% des Welthandels laufen durch den Suezkanal. Dieser wurde vor wenigen Monaten für ganze sechs Tage von dem Containerschiff „Ever Given“ blockiert, das dort feststeckte. Rund 400 Schiffe gerieten in den Rückstau und es kam zu großen Verzögerungen. Inzwischen hat sich die Situation wieder gelöst und es gibt keine Auswirkungen mehr. 


Singapur

In Singapur beläuft sich die Wartezeit für große Containerschiffe momentan auf fünf bis sieben Tage, statt den üblichen zwei Tagen. In den ersten Monaten von 2021, wurde mehr Fracht umgeschlagen, als zur gleichen Zeit in den Jahren 2019 und 2020. Aufgrund von Verspätungen, Staus und Hafenschließungen im gesamten Welthandel, hatte auch Singapur mit Überlastung zu kämpfen, da Waren nicht rechtzeitig eintrafen. Daraus entstand vor Ort die Idee, Verzögerungen mit innovativer Digitalisierung zu lösen. So kann beispielsweise eine bessere Nachverfolgung von Containern bei Problemen zu einer Optimierung in den Lieferketten führen.

Dienstag, 20 Juli 2021

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