Großbritanniens Regierung unter Druck: Treibstoffmangel durch Lieferengpässe

Großbritanniens Regierung unter Druck: Treibstoffmangel durch Lieferengpässe

Das Fehlen von rund 100.000 LKW-Fahrern in Großbritannien macht sich nun mehr denn je bemerkt. Denn die Lieferengpässe, die nicht zuletzt durch Corona und den Brexit hervorgehen, führen seit etwa einer Woche zu einem erheblichen Treibstoffmangel, sodass vielen Tankstellen vor Ort bereits Benzin und Diesel ausgegangen sind. Gleichzeitig steigen auch die Gaspreise rapide an, weshalb es in der Gesellschaft immer mehr zu Panikkäufen kommt. Nun verlangen die Gewerkschaften, dass Berufsgruppen wie Ärzte, Pfleger, Lehrer oder Polizisten vorrangig an Treibstoffe kommen sollten, damit systemrelevanten Tätigkeiten, wie beispielsweise auch das Fahren von Krankenwagen, weiter uneingeschränkt nachgegangen werden kann. 

Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng verdeutlicht dahingehend wiederholt, dass die Knappheit nicht am mangelnden Treibstoff in den Raffinerien läge, sondern an Missständen in der Lieferkette: „In den Raffinerien und Ölterminals war zu jeder Zeit ausreichend Treibstoff vorhanden, und das ist auch weiter so, aber wir sind uns im Klaren darüber, dass es einige Schwierigkeiten entlang der Lieferkette gibt.“

Der britische Premierminister Boris Johnson äußert nun auch Überlegungen die militärischen Streitkräfte zur Versorgung hinzuzuziehen. Dabei treten Notfallpläne der Operation Escalin in Kraft, durch die Soldaten mit entsprechender Fahrerlaubnis abgestellt werden, um Tanklastzüge zu befördern.

Mittwoch, 29 September 2021

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