Klimaneutraler Warentransport - aber wie genau?

Klimaneutraler Warentransport - aber wie genau?

In einem Punkt ist man sich einig: es muss eine klimafreundliche Lieferkette her. Aber wie genau das umgesetzt werden soll, ist noch stark diskutiert und umstritten. Ein möglicher Weg, den man bereits auf der A5 zwischen Zeppelinheim nahe dem Frankfurter Flughafen und Weiterstadt bei Darmstadt beobachten kann, sind über Fahrdrähte elektrisch betriebene Lastwagen auf einer Strecke von 5 Kilometern, die während der Fahr gleichzeitig geladen werden können. Marktgigant Siemens und Continental sehen darin enormes Potential für einen klimaneutralen Warentransport und streben nun mit verdienter Kraft die Serienfertigung von Stromabnehmern für Lkws an. Dem steht das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) entschlossen entgegen. Dort sei man der Meinung, dass ein Ausbau des Schienengüterverkehrs, der bereits zu 95% elektrisch betrieben wird, sinnvoller wäre. 

Einen Anreiz für Unternehmen klimafreundlicher zu werden, lieferte nun die EU-Kommission: In ihrem „Fit for 55“ Vorhaben heißt es, dass zukünftig Verschmutzungsrechte für den Nutzverkehr auf der Straße gekauft werden müssen. Die Branche reagiert darauf sehr unterschiedlich. Peter Westenberger, der Geschäftsführer des NEE kommentiert: „Wir bedauern, dass die EU-Kommission die Chance nicht nutzt, die Abschaffung von Dieselsteuerprivilegien und Tanktourismus vorzuschlagen, (…) im gesamten Paket spielt die existierende Alternative der Schiene eine viel zu geringe Rolle.“. Dem gegenüber steht das Brüsseler Gemeinschaftsbüro der Transportunternehmer aus Frankreich, aus den nordischen Ländern und Deutschland. Dort sei man der Meinung, dass eine Besteuerung derselben CO2-Emissionen finanzielle Konsequenzen mit sich ziehen würde. Denn damit die neue Regelung nicht als „Bestrafung des Straßentransportsektors“ abgetan wird, müssen den Angaben zufolge erst einmal funktionierende und einheitliche Alternativen zu den bestehenden Antriebstechnologien her.

Donnerstag, 12 August 2021

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