Nordostpassage als nützliche Alternative zum Suezkanal

Nordostpassage als nützliche Alternative zum Suezkanal

Das Frachtschiff „Ever Given“ blockierte mehrere Tage den Schiffsverkehr auf dem Suezkanal. Hunderte Schiffe mussten warten, bis die Durchfahrt wieder freigegeben war. Das hatte zur Folge, dass die Güter, die einen Milliardenhohen Wert aufweisen, länger auf den Frachtschiffen verweilen mussten und somit erst nach einer tagelangen Verspätung am Zielort ankamen. 

Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, nahm in einem Kommentar Stellung zu diesem Vorfall und spricht für die Zukunft über mögliche Alternativrouten. Dabei wurde der Fokus auf die Nordostpassage gelenkt, die eine kürzere Seeverbindung zwischen Europa und Asien bietet. Hauptakteur in diesem Projekt, das als gewaltiges Infrastrukturprojekt in der Arktis gilt, ist Russland. Das Schmelzen des arktischen Eises bringt dort eine Seeroute hervor, die bisher ihr Hauptaugenmerk auf den Transport von Flüssiggas nordsibirischer Felder gelegt hat. 

Schon 2019 lag das Frachtaufkommen dort bei etwa 30 Millionen Tonnen, während der Suezkanal vergleichsweise nur auf ein Volumen von 1,2 Milliarden Tonnen kam. Die Route stellt eine Entlastung herkömmlicher Transitverbindungen dar und erweitert das Angebot für den Asientransit. 

Dienstag, 6 April 2021

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