Omikron-Variante: spürbare Auswirkungen an chinesischen Häfen

Omikron-Variante: spürbare Auswirkungen an chinesischen Häfen

Die schnelle Ausbreitung der hochinfektiösen Coronavirus-Variante Omikron führt in China zu starken Einschränkungen in zahlreichen Produktionszentren und Transportunternehmen. Seit Wochen stauen sich vor chinesischen Handelshäfen zahlreiche Containerschiffe, die aufgrund dessen bereits Maßnahmen wie Routenänderungen ergriffen haben, um die Wartezeit zu umfahren. 

Diese Umstände sind auf den extremen Anstieg an Neuinfektionen mit der hochinfektiösen Omikron-Variante des Coronavirus zurückzuführen. Die Zahlen seien in China momentan höher, als zu Pandemiebeginn. Die Auswirkungen trafen insbesondere die chinesischen Produktionszentren Shenzhen und Dongguan, wo zeitweise die Bänder einen Stillstand erlebten. Angaben des Finanzdatenanbieters Refinitiv zufolge, warten in Shenzhen zur Zeit 34 Frachter auf das Anlegen. Vergleichsweise waren es 2021 im Schnitt noch 7 Schiffe. 

Das hat immense Folgen auf die Charterkosten bestimmter Container. Die Preise sind aktuell auf einem Rekordhoch. Nach Angaben des Frachtmarktbetreiber Freightos belaufen sich die Kosten auf der Route von China und der US-Westküste auf etwa 16.000 Dollar, zwischen China und Europa bei rund 13.000 Dollar. Darüber hinaus warnen Experten hinsichtlich der schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante vor einem weiteren Kostenanstieg. Dieser könnte Folge von möglichen Terminal-Schließungen, Mangel an Lkw-Fahrern und Verzögerungen bei Beladung und Transport von Schiffscontainer sein.

Mittwoch, 23 März 2022

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