Seefracht: Hohe Frachtraten, verspätete Schiffe, zu wenige Container

Seefracht: Hohe Frachtraten, verspätete Schiffe, zu wenige Container

Containerschiffe laufen immer verzögerter und unpünktlicher in den Zielhäfen ein. Der Chef von Deutschlands größter Reederei Hapag-Lloyd, Rolf Habben Jansen, berichtet von einer Verspätung infolge eines Verkehrsstaus von bis zu fünf Wochen. Ein Ende dieser drastischen Verspätungen ist vorerst noch nicht in Sicht und erstreckt sich höchstwahrscheinlich noch bis in das dritte Quartal hinein. 

Die Corona-Pandemie führte in der letzten Zeit weltweit zu einer gesteigerten Nachfrage, woraus ein starker und plötzlicher Containermangel, vor allem in Nordeuropa, resultierte. Besonders betroffen von der schlechten Verfügbarkeit von Transportcontainern sind dabei die Automobilbranche, die Chemieindustrie, sowie unter anderem die Papierherstellung.

Hinzu kommt die zeitweilige Blockade des Suezkanals durch den Riesenfrachter Ever Given, was die globale Exportindustrie in dieser angespannten Situation zusätzlich traf. Die gute Organisation und ein gekonntes Zusammenspiel aller Komponenten im Hamburger Hafen, konnte die herausfordernde Situation vor Ort jedoch gut meistern und koordinierten das Einlaufen der Schiffe durch das Vessel Coordination Center erfolgreich. Erste Schiffe, die sich bei der Blockade des Suezkanals stauten, wurden in der Hansestadt bereits wieder abgefertigt. Dort seien nach Angaben des HHLA-Sprechers gut gefüllte Exportcontainer und genügend Fläche verfügbar. 

Donnerstag, 22 April 2021

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