Logistik für Unternehmen

Exporte nach Aserbaidschan

Als Mitgliedsstaat der GUS fällt das knapp 87.000 Quadratkilometer große Aserbaidschan unter das Allgemeine Präferenzsystem, kurz APS, der Europäischen Union. Logistikdienstleister wie wir müssen somit für Waren aus Deutschland und anderen europäischen Ländern einen Präferenznachweis vorlegen. Ab 6.000 Euro Warenwert wird die Warenverkehrsbescheinigung EUR.1 benötigt. Bei einem geringeren Warenwert ist eine Ursprungserklärung ausreichend. Begünstigungen im Rahmen des Präferenzsystems werden seit dem Jahr 2014 allerdings nicht mehr eingeräumt. Darüber hinaus müssen für die Wareneinfuhr eine identifizierende EORI-Nummer der Spedition und eine bescheinigte Handelsrechnung vorgelegt werden. Letztere ist von der Spedition vorab in englischer Sprache und mit Warenwerten in US-Dollar von der zuständigen Handelskammer einzuholen. Einfuhrverbote nach Aserbaidschan bestehen aktuell nur gegenüber Rüstungsgütern. Für einige Waren sind jedoch spezielle Genehmigungen beziehungsweise Gesundheitszeugnisse notwendig. Zu Details fragen Sie am besten unsere Experten. Nicht gestattet ist ferner die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung.

Exporte nach Aserbaidschan
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Transport nach Aserbaidschan

Die geografische Lage als Transitland zwischen Russland und dem Iran sowie die dortigen Erdöl- und Erdgasvorkommen machen Aserbaidschan für uns als Logistikunternehmen zu einem interessanten Land. Der Schwerpunkt unserer Transporte nach Aserbaidschan ist der Bereich Projektlogistik, wie zum Beispiel von Anlagen und Maschinen zur Erdölförderung.

Die Durchführung Ihrer Transporte nach Aserbaidschan

In Aserbaidschan existieren verschiedenste Transportmöglichkeiten, wobei das Straßen- und das Schienennetz am häufigsten genutzt werden. Wir führen Ihre Exporte nach oder via Aserbaidschan per Lkw-Logistik durch.

Erdöl und Erdgas bestimmen die Wirtschaft Aserbaidschans

Grundpfeiler der aserbaidschanischen Wirtschaft sind die Förderung und der Export von Erdöl und Erdgas. Das Fördervolumen konnte in den letzten Jahren noch weiter angehoben werden und sorgte lange Zeit für ein hohes Bruttoinlandsprodukt. Der jüngste Preiseinbruch auf dem Weltölmarkt hat die Wirtschaft des Landes jedoch stark getroffen. Zudem kam es 2015 zu einem Einbruch der Landeswährung. Als Konsequenz ist die Regierung nun bemüht, Reformen durchzusetzen, die für eine breitere Diversifizierung sowie eine Stabilisierung der Wirtschaft sorgen sollen. Der Einfluss der Ölbranche soll gemindert, Einzelhandel, Landwirtschaft und Baubranche hingegen gefördert werden. Aserbaidschan strebt zudem einen freien Außenhandel an und hofft bereits seit Ende der 90er Jahre auf einen Beitritt zur World Trade Organisation (WTO). Deutschland und die Europäische Union gehören zu den wichtigsten Handelspartnern des Landes. Von dort stammt etwa ein Fünftel der Importe, der Rest kommt überwiegend aus Russland, China oder der Türkei.

Das Schienennetz Aserbaidschans ist gut ausgebaut

Das aserbaidschanische Schienennetz wird von der ADDY, der staatlichen Eisenbahngesellschaft des Landes, betrieben. Die Länge des Netzes beträgt über 2.000 Kilometer, wobei allerdings nur etwas mehr als die Hälfte elektrifiziert ist. Für den Transport von Rohöl wurde der Güterverkehr über die Jahre aber sehr gut ausgebaut. Internationale Verbindungen bestehen vor allem in Richtung Russland und nach Georgien mit dortigem Anschluss an das Schwarze Meer. Um die wirtschaftlichen Beziehungen zu Europa weiter ausbauen zu können, wurde zudem vor Kurzem mit dem Bau einer neuen Eisenbahnstrecke begonnen. Sie wird über Georgien in die Türkei führen und dort an das europäische Eisenbahnnetz anknüpfen.

Die Seefracht in Aserbaidschan über das Kaspische Meer

Aserbaidschan liegt am Kaspischen Meer und verfügt nahe der Hauptstadt Baku über einen internationalen Seehandelshafen. Er besteht seit 1902 und ist mit fünf Terminals der größte Hafen der gesamten Region. Jährlich werden eine Lademasse von rund zwei Millionen Tonnen und etwa 15.000 Container umgeschlagen. Bakus Hafen ist dabei durchgehend in Betrieb, weil er auch über die Wintermonate hindurch eisfrei ist. Verbindungen bestehen vor allem zu den an das Kaspische Meer angrenzenden Nachbarländern. Darüber hinaus ist über Wolga, Don und das Asowsche Meer Anschluss an die Ostsee beziehungsweise an das Schwarze Meer und Mittelmeer gegeben. Allein für die aserbaidschanische Schifffahrtsgesellschaft sind über 70 Schiffe unterwegs. Es handelt sich größtenteils um Öltanker, aber auch zwei Eisenbahnfähren in Richtung Turkmenistan und Kasachstan befinden sich darunter.

Jährlich 30.000 Tonnen Luftfracht in Aserbaidschan

Aserbaidschan verfügt neben rund 40 kleineren Flugplätzen über fünf internationale Flughäfen. Wichtigster und zugleich Drehkreuz für Azerbaijan Airlines ist der 1980 erbaute Flughafen von Baku. Das jährliche Passagieraufkommen beträgt knapp 3i Millionen. Hinzu kommt der Umschlag von circa 30.000 Tonnen Fracht verschiedenster Logistikunternehmen. Nonstop angesteuert werden zurzeit verschiedene Städte in der GUS, Europa, der Türkei und dem Nahen Osten. Zudem gibt es eine Lufthansaverbindung nach Frankfurt/Main.

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