Osteuropa als Rettung für die alarmierende Lage der LKW-Fahrer in Deutschland

Osteuropa als Rettung für die alarmierende Lage der LKW-Fahrer in Deutschland

Die Stagnation der Nachwuchskräfte im Bereich der Logistikdienstleistung und die bürokratischen Hindernisse lassen die Wirtschaftsverbände BDI und BDA Alarm schlagen, besonders in Hinblick auf die Just-in-Time Produktion.

So beschäftigen sich bereits auch Politiker mit dem kritischen Thema. Der FDP-Abgeordneter Christian Jung verurteilte beispielsweise, dass die Wachstumspotenziale in Zeiten der Hochkonjunktur nicht vollkommen ausgeschöpft werden und dem entsprechenden Mangel an LKW-Fahrern große Beachtung geschenkt werden müsse. Denn trotz des steigenden Umsatzes im Bereich des Straßengüterverkehrs im Vergleich zum Jahr 2017, hätten laut Verkehrsministerium die Umsätze wesentlich höher sein müssen.

Die Rettung verschafften die Fahrer aus dem Ausland sowie deren Fahrzeuge, auf die sich mittlerweise 43% des mautpflichtigen Lkw-Verkehrs in Deutschland erübrigen!

Man beachte allerdings die aktuelle Lage der Mindestlohnregelungen, hinzu kommen Regelungen, wie beispielsweise das Gesetz der Einhaltung der Ruhezeiten von 45 Stunden sowie der Mangel an Schlafplätzen in Hotels und Pensionen mit LKW-Stellplätzen, die wesentlich die Tätigkeit der ausländischen Fahrer einschränken.

Bereits im Mai letzten Jahres hatte die EU-Kommission Vorschläge zu neuen Regelungen der Sozialvorschriften und des Marktzuganges vorgelegt. Dabei ist es zur Eskalation zwischen den Osteuropa-Ländern, dem Logistikverband DSLV sowie den Wirtschaftsverbänden BDA, BDI und auf der Gegenseite den Westeuropa-Ländern und den Gewerkschaften sowie BGL, dem Berufskraftfahrer-Verband gekommen. Während die einen die heimische Logistikbranche vor dem Dumping-Wettbewerb schützen wollten, sehen die anderen die Chance, die eigenen Lohnkostenvorteile auszunutzen.

Frank Huster, der Hauptgeschäftsführer des DSLV Logistikverbandes sieht die Position, heimische Transportbranche durch Marktabgrenzung schützen zu wollen, als zu voreilig und weist darauf hin, dass „Ohne den zusätzlichen Einsatz vor allem osteuropäischer Lkw-Flotten würde die Güternachfrage westeuropäischer Staaten nicht mehr befriedigt werden können“.

Da stimmen wir absolut zu!

 (Quelle: Handelsblatt)

Montag, 3 September 2018

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