Deutschland liegt bei Investitionen in die Schiene im europäischen Vergleich weit hinten

Deutschland liegt bei Investitionen in die Schiene im europäischen Vergleich weit hinten

Deutschland habe die jährlichen pro Kopf Investitionen in den Ausbau des Schienenverkehrs zwischen 2016 und 2020 von 64 Euro auf 88 Euro erhöht. Trotzdem erreicht Deutschland dabei im europäischen Vergleich nicht einmal das Mittelmaß. Diese Bilanz stellte die Hamburger Beratungsfirma SCI Verkehr und des Bündnisses Allianz pro Schiene (ApS) der Bundesregierung vor. 

Spitzenreiter, mit insgesamt 587 Euro pro Kopf, ist Luxemburg. Dies sei eine Investition, die den hohen Emissionen durch die vielen Autopendler entgegenwirken soll. Auf Platz 2 steht die Schweiz, die rund 440 Euro pro Einwohner in die Schiene fließen lässt. Die nächsten Ränge belegen Österreich mit 249 Euro, Norwegen mit 228 Euro, Schweden (220), Dänemark (141), die Niederlande (132), Großbritannien (131) und Italien (120). 

Zwar zahlen die Deutschen mit 88 Euro pro Kopf  inzwischen ein Sechstel mehr im Vergleich zum Vorjahr und so viel wie nie zuvor, doch wurde das Schienennetz über Jahre stark vernachlässigt. Das Straßenverkehrsnetz hingegen wurde in der gleichen Zeit immer weiter ausgebaut und mit hohen Steuergeldern finanziert. Laut Schienen-Bündnis sein dies „die falsche politische Weichenstellung“. Dirk Flege, der ApS-Geschäftsführer, fordert ein „grundsätzliches Umsteuern“. 

Um eine gezielte Verlagerung der Auslastung von den Straßen auf die Schienen zu erreichen, müsse der Bahn nun ganz klare Priorität zugeschrieben werden. 

Mittwoch, 18 August 2021

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